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JUDAS PRIEST in Essen

"DER METALHAMMER"

Die Könige des Heavy Metal

JUDAS PRIEST

Die Comeback-Tournee war erst der Anfang – mit „Angel Of Retribution“ legt

die Original-Besetzung um Rob Halford ihr erstes Album seit 1990 vor.

10.03.2005 – Essen / Grugahalle

Nun war es endlich soweit. Der örtliche Veranstalter hat sich zwar sehr unkooperativ gezeigt, was die Vergabe der Presse-Pässe anbetrifft, dennoch konnte er nicht verhindern, das auch wir, die kleine RRVS web TV Redaktion durch befreundete Journalisten Zugang zur Halle erlangten.

Aber mal von Anfang an.

Die Kartenkontrolle vor der Halle war eine Katastrophe. Die Geschwindigkeit der Abreisser ließ vermuten, sie würden sich jede Karte komplett vorher durchlesen, bevor sie dem Gast Zugang gewähren. Zum Glück hatte der liebe Gott ein Einsehen, und ließ hier ausnahmsweise einmal die nervenden Schneefälle ausfallen. Nun gab es aber auch einige Metaller, welche die Abendkasse belästigen wollten. Diese fand sich ohne Hinweise auf gut Glück nach betreten des Behinderten-Einganges versteckt neben dem berühmten Schalter der Pressekarten.

Endlich in der Halle angelangt hörten wir einen uns nicht überzeugenden Supportact. Zuschauerstimmen von: "Laß es bitte der letzte Song sein" zu "Super, zu Ende" sagen einiges.

Zugegeben, gegen Priest fällt es auch schwer.

Dann war es soweit:

THE METAL GOD IS BACK

In einem atemberaubend guten Sound überall in der Halle legte er los. Die Songauswahl beginnend mit Electric Eye über Metal God bis Breaking the Law wurden zu unserem Erstaunen im Original-Timing performed. Was bei Metal God den Eindruck aufkommen ließ, Rob verstecke sich hinter einer Jackson-Roboter-Manier, da er sich nun mal in seinem Alter nicht mehr so schnell über die Bühne bewegen kann wie früher.

Dies war angesichts des weiteren Verlaufes der Show völlig verfehlt analysiert. Gerade im letzten Drittel überzeugte Rob einmal mehr, das er es ist, der

METAL GOD

Es erübrigt sich wohl von selbst, zu erwähnen, daß das Priest-Publikum miteinbezogen eigentlich Alles mitsang, was ihm geboten wurde.

Es war eine Voll-Bedienung der Superlative, was Sound, Souveränität und Performance anbetraf. Einzig die etwas dezent gehaltene Kulisse erinnerte einen daran, daß wohl irgend ein BWL-Student auf die heutigen finanziellen Risiken solch eines Projektes verwiesen haben muß. Die zu jedem Thema wechselnden Backdrops waren allerdings eine Augenweide. Darüber hinaus mußte ich als NIETENPAPST vor Neid erblassen, als ich die ebenfalls zu jedem Thema wechselnden Nieten-Leder-Outfits von Rob unter meine alternden Augenlider geschoben bekam.

Nachdem wir behind the Song You`ve got another thing coming müde und befriedigt von dannen zogen, ließ ich die letzten 30 Jahre Priesttum Revue passieren und schlief zuhause seit Langem mal wieder zufrieden ein.

Euer Nietenpapst

von

Fred Otto

Redaktion

RRVS web TV

 


Es ist vollbracht!!

Das diesjährige Rock Hard Festival 3 hatte eine Sensation parat. Es gaben sich die Ehre:

(Einst wurden sie in den ersten Karrierejahren von unserem Herausgeber gemanagt. Siehe Leserbrief im Rock Hard, welcher die ACCEPT  Bandgeschichte komplettiert)                                                                                          

Wermutstropfen: Sie traten eben nicht im Original Line Up auf. Am Set musizierte Stefan Schwarzmann, und nicht Stefan Kaufmann (Warum wohl?). Die zweite Gitarre ließ Jörg Fischer vermissen. Schade.

Anyway

Dies alles tat jedoch dem absoluten Highlight des diesjährigen Rock Hard Festivals 3  keinen Abbruch, im Gegenteil, man konnte sogar Spielfreude erkennen. Auch wenn das legendäre Bass-Solo von Peter vergeigt klang, der Nebengitarrist auch beim Solieren von Wolf lautstärkemäßig überrollt wurde:

 Unsere geliebten Ohrwürmer von ACCEPT stellten die Krönung und den perfekten Abschluß eines ansonsten fast perfekten Festivals dar. Es kreiste das Gerücht, ACCEPT habe für die diesjährigen Festivalauftritte ca. 195000 € Tagesgage verlangt. Ich hoffe, Götz konnte für die Festivalkasse einen gnädigeren Betrag aushandeln. Auch soll Udo`s Band über die Deal`s nicht informiert gewesen sein, was wiederum zur alten Solingen/Wuppertal Manier der deutschen Meilensteine im Heavy Metal passen würde. Zur Festivalorganisation ansonsten ist zu bemerken, das gegenüber dem 1. hier sehr viel für die Besucher verbessert wurde (Parkplätze, Campingplatz etc.). Allerdings würden ein paar Klohäuschen mehr guttun. Auch der VIP-Bereich ließ erheblich an Liebe zum Detail vermissen. So fühlte man sich hier eher in den Wartesaal der Bahn, statt in den gemütlichen, mit Bar, Heizung und Entertainment versehenen VIP-Zelt Bereich versetzt. 

Dazu das Filmchen: laden lassen und dann Maus drüber halten und los geht`s!!

Das wird im nächsten Juni wohl hoffentlich verbessert.

Supersound und Superlicht, alles in Allem ein gelungenes Event der besseren Art.

Hut ab, weiter so.

Eure RRVS web TV Redaktion

von

Fred Otto


DIE REUNION!

Die deutsche Metal-Legende ACCEPT ist zurück! In der Besetzung Udo Dirkschneider (v.), Wolf Hoffmann (g.) und Peter Baltes (b.) (nach weiteren Ex-Mitgliedern wie Gitarrist Jörg Fischer wird noch fieberhaft gesucht) wird eine der einflussreichsten Metalbands aller Zeiten das Amphitheater mit ihrer Headliner-Show in Grund und Boden rocken.
Momentan gibt es keine Pläne für ein neues Album, und auch die Möglichkeiten in den Genuss einer ihrer legendären Live-Auftritte zu kommen werden begrenzt sein, da ACCEPT nur auf wenigen Festivals und nur dieses Jahr zu bewundern sind. Die erste Reunion-Show auf dem Rock Hard-Festival sollte sich definitiv niemand entgehen lassen!
www.acceptarchive.com
www.drakkar.de

 


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